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Was bedeutet HCP?
Diese Abkürzung steht für Health Care Professionals oder Angehörige der Gesundheitsberufe. Das sind Fachkräfte, die ausgebildet und zugelassen sind, um Patienten medizinische Versorgung und Dienstleistungen anzubieten. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit. Hier sind einige gängige Arten von Fachkräften im Gesundheitswesen:

Diese Kategorie umfasst eine vielfältige Gruppe von Fachleuten wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Atmungstherapeuten, Röntgenassistenten und medizinische Labortechniker. Sie tragen durch spezialisierte Dienstleistungen zur Patientenversorgung bei. Diese werden nachfolgend genauer vorgestellt.

Apotheker sind Experten für Medikamente. Sie geben verschreibungspflichtige Medikamente ab, informieren über Arzneimittel und geben Ratschläge zu deren richtigem Gebrauch. Neuerdings sollen sie auch ärztliche Dienstleistungen anbieten, wie Blutentnahmen, Blutdruckmessen etc.. Das ist allerdings sehr umstritten.

Sie sind hochqualifizierte medizinische Fachkräfte, die Krankheiten diagnostizieren und behandeln. Sie können sich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, z. B. Innere Medizin, Pädiatrie, Chirurgie, Psychiatrie und mehr. Auch die Subspezialität Kardiologie gehört zu den immer beliebteren Spezialisierungen: 5 Jahre Innere Medizin, dann drei Jahre Kardiologie.

Sie bieten medizinische Notfallversorgung vor dem Krankenhaus (z.B. beim outhospital cardiac arrest – OHCA) und den Transport von Personen in Not, oft in Krankenwagen.

Personen, die im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens oder in Reha-Einrichtungen arbeiten, konzentrieren sich auf Prävention: Vorbeugung und Kontrolle von Krankheiten, die Förderung gesunder Verhaltensweisen und die Behandlung von Gesundheitsfragen auf Bevölkerungsebene. Im Reha-Bereich (Tertiärprävention) nennen sich diese Personen „Übungsleiter„.

Diese arbeiten eng mit den Patienten zusammen, pflegen sie, verabreichen Medikamente und assistieren bei verschiedenen medizinischen Verfahren. Sie können in Krankenhäusern, Kliniken oder anderen Einrichtungen (Reha) des Gesundheitswesens arbeiten. Sie sind in der Regel sehr gut ausgebildet, und es gibt sogar den neuen Begriff der akademischen Lehrkrankenschwester.
Die akademische Lehre im Pflegeberuf (auch Akademisierung der Pflege genannt) beschreibt die Integration von pflegewissenschaftlicher Ausbildung, Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten. Sie dient dazu, die Pflegepraxis durch wissenschaftliche Erkenntnisse (Evidenzbasierung) zu professionalisieren und die Qualität der Patientenversorgung zu steigern. Oft sind sie in Pflegehochschulen organisiert, wo sie mit einem Bachelorabschluss die Ausbildung beenden können.

Diese Fachkräfte des Gesundheitswesens arbeiten unter der Aufsicht von Ärzten, können aber eine Reihe von Gesundheitsdienstleistungen anbieten, etwa durch ärztliche Delegation in der Vornahme bestimmter Techniken. Auch Hausbesuche mit ebendiesen Dienstleistungen können selbstständig duchgeführt werden. Basisleitungen wie Blutdruckmessungen oder auch Blutentnahmen, sogar Legen von Infusionen können ebenfalls Bestandteil dieser Delegationsmaßnahmen sein. Die Verantwortung liegt jedoch immer beim Arzt, was die praktische Durchführung doch einschränkt.

Die Unterstützung durch digitale Hilfsmittel, strukturierte Abfragen und die Videokontakt-Aufnahme erleichtert in der Zukunft diese Praxis sehr.

Fachleute für psychische Gesundheit, darunter Psychologen, Psychiater, Sozialarbeiter und Berater, bieten Therapie und Unterstützung für Menschen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Darüber hinaus gehören zu den HCPs auch diejenigen, die in den Rehaeinrichtungen als Übungsleiter, Gruppenleiter und Gruppenärzte tätig sind. Hierzu ist Voraussetzung, dass sie die Lizenz „Herzsport“ oder „Herzinsuffizienztrainer“ mit der Berechtigung, Herzgruppen zu betreuen und zu trainieren, erworben haben. Zur Zeit besteht ein deutlicher Mangel an derartigen HCPs – d.h. Übungsleitern in der Versorgung von Herzgruppen.

Fachkräfte, die den Betrieb von Gesundheitseinrichtungen beaufsichtigen, das Personal verwalten und die effiziente Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen sicherstellen. Bezogen auf die Herzgruppen stellen die Gruppenleiter diese Spezialität dar.